Billy Idol aka William Michael Albert Broad wird am 30.11.1955 in Stanmore/England geboren. Billy besucht nach einer unspektakulären Schulzeit die Uni, wo er den Spitznamen 'idle' (faul) bekommt. Bis zu "Idol" war es dann nur noch ein kleiner Schritt.

Seine ersten Bands heissen 'The Bromley Contingent' mit Susan Dallion ('Siouxsie And The Banshees') und 'Chelsea' mit Mick Jones ('The Clash'). Billy spielt anfänglich Gitarre. Erst in der Formation 'Generation X' übernimmt er das Mikro.

1981 beginnt seine Karriere als wasserstoffgebleichter Rocker, der die geballte Faust reckt, assistiert von seinem kongenialen Partner Steve Stevens an der Gitarre. Über Nacht wird er mit "Rebell Yell", "White Wedding" und "Catch My Fall" zum Chartsliebling.

Die Ausbeute: sechs Platin- oder Multi-Platin-Scheiben. Doch der Ruhm verblasst ebenso schnell wie er gekommen ist. Dazu kommt noch Pech. 1990 entkommt er als passionierter Motorradfahrer bei einem Unfall, mit kaputtem Knie und gebrochenen Rippen, nur knapp dem Tod. Lange ist es relativ still um ihn.

2001 erscheint eine "Best Of" CD. Und ein Jahr später mit "VH1 Storytellers" die amtlichen live Versionen aus dem New Yorker Konzert (April 2001).

Im Frühjahr 2005 erscheint mit der Single "Scream" endlich neues Material. Produzent ist Keith Forsey und es rockt wie in alten Tagen. Auch der alte Haudegen Steve Stevens ist auf dem neuen Album "Devil's Playground" wieder mit von der Partie.