Im Jahre 1997 gründet Pit Baumgartner ein Projekt für den gehobenen Dancefloor, die Musik eine Mischung aus TripHop, Drum'n'Bass und Easy Listening, wie das Zauberwort neuerdings heisst. De-Phazz klingen herrlich frisch, die ersten beiden Alben werden auf dem kleinen Heidelberger 'Mole' Label veröffentlicht. Doch mit dem dritten Album "Death By Chocolate" (2001), dem ersten Majorrelease (Universal), geht die Post erst richtig ab. Die Melange bleibt immer noch gleich: Dub, Jazz, Soul, Latin, Schlager, gepflegter Kitsch und Club-Grooves. Schon länger hat sich De-Phazz vom Mastermind-Projekt zur Band weiterentwickelt: dazu gehören Pat Appleton (Voice), Karl Frierson (Voice), Otto Engelhardt (Posaune), Roy Randolp (Percussion) und Ex-Kraan-Drummer Jan Fride. Zeitweise bläst auch Joo Kraus (Tab Two) Trompete. Es folgt ein Jahr später "Daily Lama", die vierte, wieder mit grösserer Betonung der Vocals. Drei Jahre später kehren De-Phazz mit "Natural Fake" auf die Bühne zurück. Die Platte wirkt in einigen Teilen rauer und setzt verstärkt Gitarren ein. Doch bei allem Kritikerlob angesichts überragender CDs, sie werden immer mehr zur Live-Band oder waren es vielmehr von Anfang an. Wer also die Chance hat: De-Phazz live sind ein Muss! Übrigens: Ein All-Time-Klassiker gelang der Band auf dem zweiten Album. "The Mambo Craze" ist im Radio immer wieder gern gehört.

Titel Jahr Typ
Natural Fake Album
Daily Lama Album
Death By Chocolate Album
The Mambo Craze Single
Godsdog Album
Hero Dead And Gone Single
Detunized Gravity Album