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50 Jahre ist es her, dass das Wahlalter von 21 auf 18 Jahre gesenkt wurde. Viele Politiker sagen: Es wird Zeit für den nächsten Schritt und das Wahlrecht ab 16 für alle Wahlen. Doch was spricht dafür, was dagegen?

Neu ist die Diskussion nicht: Immer wieder fordern Politikerinnen und Politiker, das Wahlalter zu senken. Meist kommen diese Forderungen von SPD, Grünen und der Linken.

Plakatkampagne für die Herabsetzung des Wahlalters auf 18 Jahre vor 50 Jahren (Foto: dpa Bildfunk, picture alliance/-/dpa (Archiv))
Unter anderem mit solchen Plakaten wurde vor 50 Jahren für die Herabsetzung des Wahlalters auf 18 Jahre geworben. picture alliance/-/dpa (Archiv)

Ich bin überzeugt davon, dass junge Leute mit 16 sehr wohl in der Lage sind, eine verantwortliche Wahlentscheidung zu treffen. Wir sollten ihnen diese Möglichkeit geben.

Familien- und Jugendministerin Franziska Giffey (SPD)

Unterstützung erhielt Giffey von den Partei-Vorsitzenden Saskia Esken (SPD), Robert Habeck (Grüne) und Katja Kipping (Linke).

Was sind Argumente dafür, welche sprechen dagegen?

Die SWR-Hauptstadt-Korrespondenten Christopher Jähnert und Uwe Lueb liefern Argumente für sowie gegen die generelle Herabsetzung des Wahlalters.

Kritik: Kopplung von Wahlrecht und Volljährigkeit habe sich bewährt

CSU-Generalsekretär Markus Blume zeigte sich dagegen skeptisch. „Es hat sich bewährt, dass Wahlrecht und Volljährigkeit gekoppelt sind“, sagte er der dpa. Die volle Strafmündigkeit, der Führerscheinbesitz und andere Rechte und Pflichten knüpften an die Volljährigkeit mit 18 an. „Das ist auch der richtige Maßstab für das Wahlrecht als oberstes Recht in der Demokratie.“ Eine Entkoppelung wäre inkonsequent.

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