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Bei Bauarbeiten am neuen Flughafen von Mexiko City haben Archäologen die Überreste von Dutzenden Mammuts entdeckt - es waren aber auch Knochen von Menschen darunter.

Es ist eine riesige Grabstätte für Mammuts – und das mitten in der Baustelle für den neuen internationalen Flughafen Felipe Ángeles in Santa Lucía in der Nähe von Mexikos Hauptstadt Mexico City.

„Wir haben mehr als 60 Mammuts gefunden. Fast alle gehören zu der Art des Präriemammuts“, zitierte die Zeitung Excélsior Pedro Francisco Sánchez Nava vom Nationalen Institut für Anthropologie und Geschichte (Inah).

Tesoros paleontológicos/ arqueológicos encontrados durante las obras del Aeropuerto Felipe Ángeles en Santa Lucía...la 4t a veces es poética...Gepostet von Patricia Ruiz Anchondo am Dienstag, 19. Mai 2020

Bison-, Kamel- und Menschenknochen

Die Forscher glauben, dass die Knochen älter als 35.000 Jahre sein könnten. Bisher haben sie an der Baustelle schon die Reste von Bisons, Kamelen und Pferden gefunden. Außerdem entdeckten sie antike Grabstätten.

Die Mammutknochen wurden an der Stelle entdeckt, wo der Kontrollturm und die Start- und Landepisten des neuen Flughafens entstehen sollen. Die Stelle liegt mitten im Xaltocan-See - einem mittlerweile nahezu völlig ausgetrockneten Seen-Gebiet etwa 50 Kilometer nordöstlich von Mexiko City.

Erste Mammuts schon im Dezember gefunden

Etwa 30 Wissenschaftler des Inah suchen an der Stelle nach Fossilen und Überresten untergegangener Kulturen. Die Grabarbeiten begannen sie schon vor über einem Jahr. Allerdings hätten sie eigenen Angaben zufolge nicht erwartet, so viele verschiedene Fossilien zu finden.

Nach monatelanger Arbeit wurden im Dezember die Knochen mehrerer Mammuts entdeckt. Zu diesem Zeitpunkt schätzte Inah, dass die Überreste eines Dutzend Mammuts gefunden werden würden. Dass sie dann aber fast 60 Tiere ausgraben würden, damit hätten die Forscher nicht gerechnet.

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