SWR3 Kurzmeldungen

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19. Januar 2020

Daimler-Chef Källenius ruft IG Metall zur Mäßigung auf

Daimler-Chef Ola Källenius hat die IG Metall aufgefordert, bei den anstehenden Tarifverhandlungen zurückhaltend zu sein. Der Konzern müsse gerade mit Maßnahmen wie Personalabbau die Kosten reduzieren, sagte Källenius der Zeitung Automobilwoche. In dieser Situation halte man es für sehr, sehr sinnvoll, die Ansprüche entsprechend anzupassen. Viele Lieferanten seien in einer noch deutlich schwierigeren Situation und könnten keine deutlichen Kostensteigerungen vertragen. Einen weiteren Stellenabbau bei Daimler wollte Källenius nicht ausschließen - kein Unternehmen könne die nächsten fünf Jahre sicher vorhersagen. Im vergangenen Herbst hatte Källenius ein Sparprogramm angekündigt: Bis zum Jahr 2022 sollen in dem Konzern weltweit mindestens 10.000 Stellen wegfallen. Die neue Tarifrunde in der Metallbranche beginnt Anfang März.

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19. Januar 2020

Mindestens sechs Tote bei Unwetter in Brasilien

Bei einem schweren Unwetter im Südosten von Brasilien sind mindestens sechs Menschen ums Leben gekommen. Starker Regen ließ nach Berichten brasilianischer Medien einen Fluss nördlich von Rio de Janeiro um rund vier Meter ansteigen. Die Fluten rissen Autos mit und brachten Bäume, Strommasten und Mauern zu Fall. Einige Häuser stürzten ein.

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19. Januar 2020

Bisher 350.000 Euro für Opfer des Anschlags in Halle

Nach dem Anschlag von Halle haben die Opfer und Hinterbliebenen bisher rund 350.000 Euro Entschädigung erhalten. Das berichtet die Welt am Sonntag und beruft sich auf das Justizministerium. Der Attentäter hatte im vergangenen Oktober versucht, in eine Synagoge einzudringen. Als das nicht gelang, erschoss er zwei Menschen auf der Straße und verletzte zwei weitere schwer. Hinterbliebene Lebenspartnerinnen und -partner oder Kinder haben haben bei einem solchen Fall Anspruch auf bis zu 30.000 Euro aus einem Härtefallfonds.

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19. Januar 2020

Iran will Flugschreiber der Absturzmaschine selbst auswerten

Iran will den Flugschreiber der abgeschossenen ukrainischen Maschine doch selbst auswerten. Das hat ein Sprecher der Zivilluftfahrtorganisation des Landes angekündigt. Zuvor hatte es Berichte gegeben, wonach der Flugschreiber der Ukraine übergeben werden solle. Kanada sowie weitere Länder haben den Iran zu einer gründlichen Untersuchung aufgerufen. Sie fordern, dass die Flugdaten und die Geräte für die Sprachaufzeichnung im Ausland analysiert werden sollten.

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19. Januar 2020

China will Einwegplastik den Kampf ansagen

China will stärker gegen Wegwerfplastik vorgehen. In allen Großstädten sollten Plastiktüten bis Ende dieses Jahres verboten sein, kündigte das chinesische Umweltministerium an. In den übrigen Orten solle das Verbot ab 2022 gelten, ausgenommen davon seien jedoch noch einige Jahre lang Fischmärkte. Bis 2025 will China außerdem den Verbrauch an Einweggeschirr und -besteck in Restaurants um 30 Prozent senken.

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19. Januar 2020

Fast 400 Verletzte in Beirut

Bei gewalttätigen Auseinandersetzungen zwischen Polizei und Demonstranten sind in der libanesischen Hauptstadt Beirut hunderte Menschen verletzt worden. Das örtliche Rote Kreuz spricht von fast 400 Verletzten. Demonstranten hatten gestern Polizisten mit Steinen und anderen Gegenständen beworfen, die Polizei ging mit Wasserwerfern und Tränengas gegen die Angreifer vor. Im Libanon demonstrieren Menschen seit Monaten gegen Korruption und Misswirtschaft.

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19. Januar 2020

Hongkong: Polizei setzt Tränengas ein

In Hongkong haben wieder tausende Menschen an einer regierungskritischen Kundgebung teilgenommen. Um dann einen nicht genehmigten Protestmarsch zu verhindern, hat die Polizei Tränengas eingesetzt. Es hat einige Festnahmen gegeben. Die Proteste dauern seit Juni an. Die Demonstranten wollen den wachsenden Einfluss Chinas auf die frühere britische Kolonie verhindern.

Wer Preise von Tankstellen vergleicht, hat es vielleicht schon bemerkt: Die Benzinsorte E10 wurde teurer – vielerorts kostet sie derzeit ungefähr so viel wie normales Super-Benzin. Aber woran liegt das?

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Vor einem Jahr gab es erste Demos, bei denen Schüler und Schülerinnen Freitags statt in die Schule auf die Straßen gingen, um für ein besseres Klima zu demonstrieren. Seither wurde die Zahl der Teilnehmer höher – aber welche Ziele hat die Fridays for Future-Bewegung erreicht? Eine Bilanz.

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